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	<title>personalityprofile &#187; Ich-Bewußtsein</title>
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	<description>Weblog für Persönlichkeit, Kunst &#38; Wirtschaft</description>
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		<title>&#8220;Die Ratio allein bewegt &#252;berhaupt nichts&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung & Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Bewußtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Rational]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Philosoph Richard David Precht und der Hirnforscher Gerhard Roth &#252;ber das Ich-Bewusstsein, die Willensfreiheit und die Schwierigkeit, sich zu &#228;ndern. Ratio, Hirnforscher, Depressionen, Ich, Ich-Bewu&#223;tsein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Der Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_David_Precht">R<strong>ichard David Precht</strong></a> und der Hirnforscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Roth_(Biologe)"><strong>Gerhard Roth</strong></a> &#252;ber das Ich-Bewusstsein, die Willensfreiheit und die Schwierigkeit, sich zu &#228;ndern. </p>
<p>Hier geht es direkt zum <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelwissen/d-65115053.html"><strong>SPIEGEL-STREITGESPR&#196;CH</strong></a></p>
<p>In dem Artikel beschreibt Precht, dass wir nur einen kleinen Spielraum h&#228;tten, in dem wir unser Verhalten &#228;ndern k&#246;nnten. Roth schlie&#223;t sich dem an, er geht von etwa 20 Prozent aus. Der Spielraum wird von der Pers&#246;nlichkeit definiert, die Empirie zeige drei verschieden Typen. Eine kleine Gruppe Menschen, die auch unter schwerstem Druck nichts von ihren Prinzipien abbringen kann &#8211; Eine zweite, kleine Gruppe ist &#228;u&#223;erst flexibel. Die gr&#246;&#223;te Gruppe bilden die, denen es unterschiedlich schwerf&#228;llt, sich zu &#228;ndern. Die Pers&#246;nlichkeit eines Menschen sei entscheidend bei der F&#228;higkeit sich zu &#228;ndern, zu h&#246;chstens 30 Prozent sei diese F&#228;higkeit angeboren, 50 Prozent sei fr&#252;hkindliche Pr&#228;gung, der Rest gesellschaftliche Determination plus etwas, was wir noch nicht wissen.</p>
<p>Precht meint, dass das Temperament am allerschwersten zu &#228;ndern w&#228;re. Bei einer Depression helfe keine Vernunfterkenntnis, das Einzige, was dieser Mensch lernen k&#246;nne, sei, intelligenter mit der Melancholie umzugehen und die Schw&#228;che nicht zu kultivieren, sondern &#252;ber sie schmunzeln oder sogar lernen, &#252;ber sie zu lachen. Viel mehr k&#246;nne die Ratio nicht bewirken.</p>
<p>Zur Frage, wer denn nun unser Handeln steuere, das denkende oder das f&#252;hlende Ich, sagt Precht, das die Gef&#252;hle uns zentral ausmachen und unser Handeln und unser Denken bestimmen. Selbst die logischsten &#220;berlegungen k&#228;men nicht ohne Gef&#252;hle aus.<br />
Auch der Hirnforscher Roth gibt zu bedenken, dass unsere Ratio allein nichts bewegt, sondern dass wir elementar von unseren Affekten und der fr&#252;hkindlichen emotionalen Konditionierung bestimmt werden. &#8220;Wir m&#252;ssen eine Instanz haben, mit der wir &#252;berlegen k&#246;nnen, was wir tun sollen, bevor wir etwas tun &#8211; das ist die Ratio. Sie h&#228;lt inne, den Impuls zu handeln gibt sie aber nicht.&#8221;</p>
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