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	<title>personalityprofile &#187; Depression</title>
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	<description>Weblog für Persönlichkeit, Kunst &#38; Wirtschaft</description>
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		<title>Immer mehr Kosten f&#252;r psychische Erkrankungen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stress am Arbeitsplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensst&#246;rungen deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Kosten  im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. F&#252;r gut die H&#228;lfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden f&#252;r Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro f&#252;r Depressionen ausgegeben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p><b>Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensst&#246;rungen deutlich angestiegen.</b> Wie das <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10__280__231.psml"><strong>Statistische Bundesamt</strong></a> mitteilt, &#8220;lagen die Kosten im Jahr 2008 bei knapp 28,7 Milliarden Euro. F&#252;r gut die H&#228;lfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden f&#252;r Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro f&#252;r Depressionen ausgegeben. Ein Zeitvergleich zeigt, dass die Kosten durch psychische Erkrankungen von 2002 bis 2008 besonders stark gestiegen sind: Mit 5,3 Milliarden Euro war das Plus hier h&#246;her als bei allen anderen Krankheitsarten.&#8221;</p>
<p>Es gibt keine eindeutige Erkl&#228;rung f&#252;r diese Zunahme der Erkrankungen, vermutet wird, dass &#196;rzte und Patienten psychische Krankheiten besser erkennen als fr&#252;her und dass die Bereitschaft, eine derartige Erkrankung zuzugeben, gr&#246;&#223;er geworden ist.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8956648/Kosten-fuer-psychische-Krankheiten-steigen-stark.html"><strong>welt.de</strong></a> schreibt, dass Experten der Krankenkassen annehmen, dass viele Arbeitnehmer dem Stress am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen sind.</p>
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		<title>Nutzen der Depression</title>
		<link>http://www.personalityprofile.eu/2010/03/09/vom-nutzen-der-depression/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung & Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen sind weit verbreitet, das Ph&#228;nomen ist extrem hartn&#228;ckig. Ausgerechnet Charles Darwin, dessen Theorie etwas so &#8220;sinnloses&#8221; wie die Ausbreitung von Depressionen eigentlich nicht zul&#228;sst, scheint selbst in H&#246;chstma&#223; von Depressionen betroffen gewesen zu sein. An nur zwei von drei Tagen sei er &#252;berhaupt arbeits- und leistungsf&#228;hig gewesen zu sein, steht in dem brillianten Artikel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Depressionen sind weit verbreitet, das Ph&#228;nomen ist extrem hartn&#228;ckig. Ausgerechnet Charles Darwin, dessen Theorie etwas so &#8220;sinnloses&#8221; wie die Ausbreitung von Depressionen eigentlich nicht zul&#228;sst, scheint selbst in H&#246;chstma&#223; von Depressionen betroffen gewesen zu sein. An nur zwei von drei Tagen sei er &#252;berhaupt arbeits- und leistungsf&#228;hig gewesen zu sein, steht in dem brillianten Artikel, <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~EF354B25EFE8242F99F698B175F66C078~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Vom Nutzen der Schwermut</strong></a> von <a href="http://scienceblogs.com/cortex/"><strong>Jonah Lehrer</strong></a> in der online Ausgabe der <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html"><strong>FAZ</strong></a>. Hier stellt er die Frage, ob die Depression nicht doch einen geheimen Sinn erf&#252;llt.<br />
Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen erlaubt uns schon l&#228;nger, Krankheiten und St&#246;rungen unter dem Gesichtspunkt der Sinnhaftigkeit zu betrachten, <a href="http://www.dahlke.at/"><strong>Dahlke</strong></a> geht beispielsweise grunds&#228;tzlich davon aus, dass uns der K&#246;rper etwas mitteilen will, wenn er versagt, auf eben diesem Grundgedanken ist auch die Psychotherapie entstanden.<br />
Ist also die Depression tats&#228;chlich etwas, was mit moderner Medizin m&#246;glichst schnell und schmerzlos bek&#228;mpft werden sollte?<br />
Durch Hirnforschung und Pharmakologie entsteht eine Neubewertung, Forscher lokalisieren die F&#228;higkeit zur Konzentration im ventrolateralen pr&#228;frontalen Cortex (VLPFC) und haben festgestellt, dass diese Region bei depressiven Menschen &#252;beraktiv ist. Sie belegen nicht nur den Nutzen bzw. die Sinnhaftigkeit einer Depression, sondern zeigen dar&#252;ber hinaus sogar besondere Vorteile f&#252;r die Konzentration, die sch&#246;pferische und die analytische Leistungsf&#228;higkeit auf. </p>
<p>So k&#246;nnte erkl&#228;rt werden, warum man &#8220;immer wieder einen Zusammenhang zwischen Kreativit&#228;t und depressiver Veranlagung findet&#8221;. Andere Studien haben herausgefunden, dass melancholische gestimmte Menschen genauer hinsehen, hinh&#246;ren und deutlich mehr Informationen aufnehmen als die sorglos gl&#252;cklichen. Das l&#228;&#223;t sich vielleicht damit erkl&#228;ren, dass uns die Depression das Gef&#252;hl gibt, alles realistischer zu bewerten: &#8220;je bitterer das Leben empfunden wird, desto realistischer scheinen wir die Welt zu sehen. Und bem&#252;hen uns, das besonders exakt zu erfassen.&#8221;  &#8220;Die Generation der Romantiker sah das Leiden vollends als essentielle Voraussetzung f&#252;r jede Art sch&#246;pferischen Daseins: &#8220;War-um siehst du nicht, wie notwendig eine Welt voller Pein und M&#252;he ist, um die Intelligenz zu schulen und eine Seele hervorzubringen?&#8221;</p>
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<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~EF354B25EFE8242F99F698B175F66C078~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Vom Nutzen der Schwermut</strong><br />
</a><a href="http://www.faz.net/s/homepage.html"><strong>FAZ</strong></a><br />
<a href="http://scienceblogs.com/cortex/"><strong>Jonah Lehrer</strong></a><br />
<a href="http://www.virginia.edu/cgi-local/ldapweb?jat4m"><strong>James A. Thomson, Paul Andrews</strong></a> </p>
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