Kippenbergers “Dinosaurierei” versteigert

posted by Jennifer Frotscher on 2010.03.09, under Alle Artikel
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Focus.de berichtet über die Versteigerung des Ölgemäldes “Dinosaurierei” des deutschen Künstlers Martin Kippenberger für mehr als das Dreifache des Schätzwertes, nämlich zum Preis von 1 072 750 Euro.

Video über Martin Kippenberger von youtube


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“Müde – matt – minderwertig: Burnout?”

09:

in einem Artikel bei haufe.de schreibt Bettina Brucker einen lesenswerten, informativen Artikel zum Thema Burnout, Depression und Angststörungen. Persönlichkeitstypen, die anfälliger sind als andere, werden ebenso beschrieben wie erste Anzeichen für Burnout. Maßnahmen zur Vorbeugung in Unternehmen und ein Selbsttest vervollständigen den Artikel.


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Gesundheit in Unternehmen

09:

“Der Corporate Health Award ist eine gemeinsame Initiative von Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und EuPD Research unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Der Corporate Health Award will die Vorbildfunktion guten betrieblichen Gesundheits-
managements in besonderem Maße hervorheben. Jedes Jahr werden Unternehmen mit besonders guten betrieblichen Gesundheitskonzepten ausgezeichnet. Die Bewerbung für den Corporate Health Award 2010 ist ab 01. März 2010 möglich und steht allen Unternehmen und Organisationen offen.”


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Nutzen der Depression

09:

Depressionen sind weit verbreitet, das Phänomen ist extrem hartnäckig. Ausgerechnet Charles Darwin, dessen Theorie etwas so “sinnloses” wie die Ausbreitung von Depressionen eigentlich nicht zulässt, scheint selbst in Höchstmaß von Depressionen betroffen gewesen zu sein. An nur zwei von drei Tagen sei er überhaupt arbeits- und leistungsfähig gewesen zu sein, steht in dem brillianten Artikel, Vom Nutzen der Schwermut von Jonah Lehrer in der online Ausgabe der FAZ. Hier stellt er die Frage, ob die Depression nicht doch einen geheimen Sinn erfüllt.
Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen erlaubt uns schon länger, Krankheiten und Störungen unter dem Gesichtspunkt der Sinnhaftigkeit zu betrachten, Dahlke geht beispielsweise grundsätzlich davon aus, dass uns der Körper etwas mitteilen will, wenn er versagt, auf eben diesem Grundgedanken ist auch die Psychotherapie entstanden.
Ist also die Depression tatsächlich etwas, was mit moderner Medizin möglichst schnell und schmerzlos bekämpft werden sollte?
Durch Hirnforschung und Pharmakologie entsteht eine Neubewertung, Forscher lokalisieren die Fähigkeit zur Konzentration im ventrolateralen präfrontalen Cortex (VLPFC) und haben festgestellt, dass diese Region bei depressiven Menschen überaktiv ist. Sie belegen nicht nur den Nutzen bzw. die Sinnhaftigkeit einer Depression, sondern zeigen darüber hinaus sogar besondere Vorteile für die Konzentration, die schöpferische und die analytische Leistungsfähigkeit auf.

So könnte erklärt werden, warum man “immer wieder einen Zusammenhang zwischen Kreativität und depressiver Veranlagung findet”. Andere Studien haben herausgefunden, dass melancholische gestimmte Menschen genauer hinsehen, hinhören und deutlich mehr Informationen aufnehmen als die sorglos glücklichen. Das läßt sich vielleicht damit erklären, dass uns die Depression das Gefühl gibt, alles realistischer zu bewerten: “je bitterer das Leben empfunden wird, desto realistischer scheinen wir die Welt zu sehen. Und bemühen uns, das besonders exakt zu erfassen.” “Die Generation der Romantiker sah das Leiden vollends als essentielle Voraussetzung für jede Art schöpferischen Daseins: “War-um siehst du nicht, wie notwendig eine Welt voller Pein und Mühe ist, um die Intelligenz zu schulen und eine Seele hervorzubringen?”


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Quellen:
Vom Nutzen der Schwermut
FAZ
Jonah Lehrer
James A. Thomson, Paul Andrews

Arbeitsunfähig durch Burnout

08:


Bild: Maria Lanznaster by PIXELIO

Betriebskrankenkassen schätzen, dass jeder Neunte an Burnout leidet. “Psychische Störungen sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit. Jeder Vierte, der von der Allianz Geld aus der Berufsunfähigkeitsversicherung erhält, tut dies wegen psychischer Störungen: „Die Anzahl der Schadensfälle hat deutlich zugenommen“, sagt eine Konzernsprecherin. „Intensität wie Häufigkeit von Burnout-Fällen steigen“, bestätigt der auf dieses Gebiet spezialisierte Frankfurter Therapeut Hansjörg Becker. Der Trend sei so stark, dass „es den Unternehmen weh tut, da immer mehr Leute deswegen ausfallen“.”
Hier geht’s es zum ganzen Artikel in der online Ausgabe der
FAZ


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Kunstprojekte für das ethische Bewußtsein

posted by Jennifer Frotscher on 2010.03.05, under Alle Artikel, Kunst und Wirtschaft
05:

Kunstprojekte liegen im Trend. Luxusmarken engagieren sich für Kinder und Jugendliche aus den sozialen Brennpunkten. Bildungsprojekte sollen die Chancengleichheit erhöhen und den Kindern ermöglichen, neue Talente in sich zu entdecken und ihr Selbstvertrauen zu stärken. der Kosmetikkonzern Lancôme ermöglicht die Beschäftigung mit künstlerischen Berufen, Hermès bietet für mehrere Wochen Seidenmalerei unter der Leitung von zwei Künstlerinnen an, und LVMH vergibt Kunststipendium an arme Künstler.
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Grundbedürfnis nach Gerechtigkeit

posted by Jennifer Frotscher on 2010.03.02, under Alle Artikel, Hirnforschung
02:

Neurobiologen haben bestätigt, was Sozialwissenschaftler schon wissen: Das Gefühl für Gerechtigkeit ist nachweislich im Gehirn verankert, genau genommen sitzt es im Striatum und im präfrontalen Cortex.
“Schon das sehr kleine Kind entwickelt – wahrscheinlich gegen Ende des zweiten Lebensjahres – ein Urbedürfnis nach Gerechtigkeit”, sagt Léon Wurmser, der weltweit anerkannte Schweizer Psychoanalytiker. Das Areal im Gehirn mit dem Namen Striatum ist beim Gefühl der Ungerechtigkeit besonders aktiv. Ebenso bei Rachegedanken, Rache ist demnach der Wunsch, ein gestörtes Gleichgewicht wiederherzustellen.

Anscheinen war bisher unklar, ob die Menschen tatsächlich eine Abneigung gegen Ungleichheiten haben könnten oder ob sie “nur” um ihr soziales Image fürchten. Diese These erscheint mir zwar befremdlich angesichts der mehrfachen Beobachtung deutlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinns bei Kindern – aber gut – letztlich ist die Wissenschaft angetreten, um Dinge zu beweisen, die wir – meistens – eh schon wissen, nur auf einer anderen Ebene. Der Artikel bei Spiegel.de ist auf jeden Fall lesenswert.


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Alphatiere in der Gewinnzone

02:

Wir brauchen die sogenannten Alphatiere als Motoren unserer Gesellschaft. Das ist klar. Es ist auch klar, dass es es eine gesunde Mischung von Alphas und Nicht-Alphas in der Wirtschaft geben sollte. Das ist in der jetzigen Krise deutlich geworden. Der Bonner Hirnforscher Christian Elger untersucht in diesem Zusammenhang Entscheidungsabläufe im Gehirn; er stellt fest, dass Geld und Gewinne das Belohnungssystem im Gehirn besonders aktivieren und gleichzeitig den höchsten Hierarchiegipfel unseres Gehirns besetzen .

Ein Beispiel aus der Spieltheorie:

Person A hat 1000 Euro, die er mit Person B teilen soll. A will 300 Euro abgeben, B will aber verständlicherweise 500 Euro haben. Person B kann nun wählen, entweder ist er mit 300 Euro zufrieden oder bekommt gar nichts. In so einem Fall entscheidet sich Person B meistens für die zweite Variante, obwohl sie dann gar nichts bekommt – nur um sicherzustellen, dass Person A nicht besser abschneidet. Dieses Verhalten ist zwar nicht ökonomisch, erfüllt aber einen anderen Zweck: Der Hirnscanner zeigt, dass dieses bestrafende Verhalten ebenfalls das Belohnungssystem aktiviert und das negative Gefühl des entgangenen Gewinns sogar kompensieren kann. “Mit anderen Worten: das Gerechtigkeitsempfinden ist bei den meisten Menschen stärker als das Streben nach dem eigenen materiellen Vorteil. Das ist evolutionär wichtig, weil der Mensch ein soziales Wesen ist, das in hohem Maße auf Kooperation innerhalb einer Gruppe angewiesen ist. Da kann sich ein zu stark ausgeprägtes individuelles Gewinnstreben kontraproduktiv auswirken.” Christian Elger

Es gibt aber auch Menschen, die es eindeutig vorziehen, zu gewinnen. Bei diesen Menschen ist das Gerechtigkeitsempfinden eher nebensächlich. Dazu folgende Untersuchung:

Zwei Versuchspersonen bekommen im Hirnscanner die Aufgabe, die Anzahl von Punkten zu schätzen, die ihnen über eine Videobrille gezeigt werden. Die richtige Antwort wird mit Geld belohnt. Dafür gibt es zwei Varianten. Erste Variante: beide Probanden bekommen jeweils 60 Euro, zweite Variante: einer bekommt die 60 Euro, während der andere entweder 30 oder 120 Euro erhält. Im Ergebnis ist die Freude bei einigen Menschen am größten, wenn sie selbst die große Summe gewinnen, wobei sich auch in diesem Experiment gezeigt hat, dass sich die meisten Menschen am wohlsten fühlen, wenn beide gleich viel gewinnen.

Offensichtlich korrespondiert das Gewinnstreben öfters mit dem extrovertierten Typ und das Bedürfnis nach Gleichberechtigung öfters mit dem introvertierten Typ. Zumindest spricht das Belohnungssystem eines introvertierten Menschen weniger stark auf bestimmte Reize an. Von psychologischen Tests als Eruierungsmethode hält der Wissenschaftler allerdings weniger. Besser geeignet sind genetische Untersuchungen, über die sich Verhalten – etwa bei Gewinnspielen – zu einem großen Teil vorhersagen lässt. 50 Prozent sind etwa erblichkeitsbedingt, der Rest ist auf Umwelteinflüsse wie Erziehung und persönliche Erfahrungen zurückzuführen.

Quellen:
Stuttgarter Zeitung.de
Deutschlandradio Kultur
Focus.de


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Gebete für Chile

posted by Jennifer Frotscher on 2010.03.01, under Alle Artikel
01:

Isla Quinquina, close to Concepcion Chile. Mega earthquake M8... on Twitpic

Soichi Noguchi gehört zur Besatzung der International Space Station (ISS). Er twittert unter dem Namen Astro_Soichi aus dem Weltall und veröffentlicht Bilder über Twitpic. Astro_Soichi hat das Erdbebengebiet in Chile überflogen.

Der Blick von oben, der eine plötzliche Nähe zu den Menschen im Erdbebengebiet ermöglicht, relativiert für einen kurzen Moment den Blick in unser eigenes Leben.

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gesehen bei Medienkanzler

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Wir sind alle Individualisten

posted by Jennifer Frotscher on 2010.02.26, under Alle Artikel, Fun
26:

Wer kennt sie nicht? Die Filme von Monty Python. Immer wieder gern gesehen und herzlich gelacht. Aber wer erinnert sich an die Szene, in der Brian wie eine “perfekte Führungskraft” seine Leute zur Individualität ermuntert…., bis er selbst von der nächsthöheren Instanz ausgebremst wird?

Gesehen bei Leander Wattig.


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